Am Samstag, dem 12. September 2026, startete die WBV-Turnierserie mit einem Einzelbewerb in die neue Saison.
Trotz der zeitgleich stattfindenden ASKÖ-Bundesmeisterschaften konnten wir uns über zahlreiche Anmeldungen freuen. Lediglich der Damen-A-Bewerb musste aufgrund zu geringer Teilnehmerinnenzahl abgesagt werden. Der Damen-B-Bewerb konnte hingegen mit sechs Spielerinnen durchgeführt werden. Generell bleibt jedoch festzuhalten, dass bei den Damenbewerben hinsichtlich der Teilnehmerinnenzahlen noch Luft nach oben besteht.
Erstmals wurde das Turnier mit der neuen Zählweise von zwei Gewinnsätzen bis 15 Punkte ausgetragen. Bereits im Vorfeld stellte sich für uns als ausrichtenden Verein die Frage, wie sich die verkürzten Sätze auf die Turnierdauer auswirken würden. Gerade bei mehreren Bewerben ist eine möglichst genaue Zeitplanung wichtig, um lange Wartezeiten für die Teilnehmer:innen zu vermeiden. Die Rückmeldungen der Spieler:innen zur neuen Zählweise fielen unterschiedlich aus. Einig war man sich jedoch darin, dass von Beginn an höchste Konzentration erforderlich ist, da sich ein Rückstand bei Sätzen bis 15 Punkte nur schwer wieder aufholen lässt.
Herreneinzel A
Im Herreneinzel A gingen 27 Teilnehmer an den Start. In der ersten Runde kam es aufgrund der neuen Zählweise zu einigen schnelleren Begegnungen, ab der zweiten Runde wurden die Partien deutlich ausgeglichener.
Mit Erik Gebeshuber, Daniel Springer und Martin Iliev erreichten drei der vier Topgesetzten das Halbfinale. Dort musste sich Erik Gebeshuber nach einem spannenden Drei-Satz-Match knapp Martin Iliev geschlagen geben. Das zweite Halbfinale entschied Daniel Springer gegen Marian Gratzer für sich.
Der dritte Platz ging kampflos an Erik Gebeshuber (Union VRC Badminton). Im Finale setzte sich schließlich Daniel Springer (Union VRC Badminton) in drei, sehr knappen, Sätzen gegen Martin Iliev (BC Wienerberg) durch und sicherte sich den Turniersieg.

